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Heute ist es ja so, daß kein Alkohol mehr getrunken wird, wenn ein Auto dabei ist, sonst ist bei Führerscheinkontrolle gleich der Führerschein weg.

Mein Vater zum Beispiel aß Heiligabend gern Karpfen. Da er vom Bauernhof stammte und die Eltern einen Karpfenteich hatten, kam dieser Karpfen immer pünktlich zwei Tage vor Weihnachten an.
Er wurde in unsere Badewanne gelassen und schwamm dort bis Heiligabend lustig herum. Das war natürlich was für uns Kinder. Alle Nachbarskinder waren ab sofort in unserem Badezimmer vertreten. Schade, daß meine Kinder so etwas nicht erleben konnten. Sie sind in einer modernen Zeit aufgewachsen und vor allen Dingen in der Stadt.

Im Übrigen muß der Fisch möglichst schnell verzehrt oder eingefroren werden, da er sehr schnell schlecht wird und nicht mehr genießbar ist. Um noch einmal auf die Mineralstoffe zurückzukommen, der Fisch hat viel Magnesium, Phosphor, Jod, Calcium und Eisen. Frischer Fisch kann nach Meer und Salz riechen, aber nicht nach Fisch. Frische-Merkmale sind rote Kiemen, klare glänzende Augen sowie eine glatte geschmeidige Haut.

Der Fisch sollte auch nicht zu lange in der Tiefkühltruhe verweilen, dann fängt er nämlich an nicht mehr zu schmecken. Der Karpfen kann zum Beispiel nach Auftauen nicht mehr „blau“ werden. Das ist nur möglich bei frischem Karpfen. Was es alles für kleine Kniffe gibt zum Fisch ist auch hier unwahrscheinlich vielfältig. Jeder Fisch ist praktisch, richtig zubereitet, eine kleine Delikatesse. Fisch kann heute sogar schon im Fett frittiert werden. Mit Ei und Paniermehl behandelt, bleibt der Fisch auch schön saftig. Für kleine Portionen ist sogar die Mikrowelle heute schon gefragt.

Es geht alles sehr schnell. Das Fischfleisch ist so zart, daß die Vorbereitungen oft länger dauern als das Garen selbst. Aber er ist eben sehr gesund und schmeckt auch gut. Ich kann es immer wieder nur betonen. In einigen sehr guten Restaurants kann sich der Gast den Fisch direkt aus dem Aquarium wählen, was natürlich eine besondere Ehre für diesen ist.